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Honorar-Finanzberatung - der Weg aus der Krise?!

Samstag, 10. April 2010, 11:18 Uhr

Die provisionsunabhängige Beratung wird für Banken und Versicherungen zunehmend interessant. Durch die Finanzkrise hat die bisher in Deutschland nur in Nischen vertretene Honorarberatung Aufwind erfahren. Der Kunde zahlt dann für sein Vorsorgeprodukt keine übliche Provision mehr, sondern ein Honorar. Dieses richtet sich ganz transparent nach dem zeitlichen Umfang und der jeweiligen Anlageperformance. Hierbei gibt es keine versteckten Kosten. Bei der Honorarberatung liegt der Berater nicht unter dem Druck provisionsträchtige oder hauseigene Produkte an den Interessenten zu bringen.

Leider fristet die Honorarberatung in Deutschland noch ein Nischendasein mit ca. einem Prozent Marktanteil. Durch die Finanzkrise ist das Vertrauen in die transparente Honorar-Finanzberatung jedoch gestiegen.

Allerdings gibt es noch keine klar umrissenen Leitlinien für das Berufsbild des Honorarberaters. Auch eine besondere Ausbildung/Fachkundeprüfung ist bisher nicht notwendig.

Der Geschäftsführer der Verbundes Deutscher Honorarfinanzberater, Dieter Rauch, formuliert die Leitlinien des Honorar-Finanz-Beraterfolgender Maßen: "Honorarberater dürfen sich nur ihr Wissen und ihren Zeitaufwand vergüten lassen. Sie müssen neutral und transparent arbeiten, und sie dürfen weder offene noch versteckte Vergütungen von Fondsgesellschaften oder Versicherern annehmen." (da.bv)



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